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Historische Aufnahme um 1910 - Besuch aus Berlin-Charlottenburg


Das Landhaus Greve öffnet sich Musik- und Kunstinteressierten an einigen wenigen Tagen im Jahr. So gewähren die Bewohner den Zutritt im Rahmen der Veranstaltungen des Vereins "Freunde Fritz Greve e.V." 2007 war das Landhaus Greve Veranstaltungsort der Festspiele Mecklenburg - Vorpommern.



Der von Sylvester Anthony (Kunstpreis 2006) gestaltete Konzertsaal


(Zeitungsartikel während des Hausbaus um 1908) a. Malchin, 26. Sept. Eine Zierde unsrer an landschaftlichen Reizen reichen Gegend wird die „Villa Greve“ am Kalenschen Holze. Sie war in der letzten Zeit ein Wallfahrtsort für viele Ausflügler. In der liebenswürdigsten Weise gestattete der Besitzer, Herr Porträtmaler Professor F. Greve vielen Besuchern die Einsicht und gab auch vielen Erklärungen zu dem künstlerischen Bau. Nur ein feiner Künstlerblick konnte diese liebliche Ecke am Südhange des Kalenschen Holzes unweit des Heidensleben´schen Gehöftes und des idyllisch gelegenden Jettchenshöfer Pfarrhofes entdecken. Schon aus der Ferne leuchtet die weiße südliche Umfassungsmauer, als ein Rest der alten chinesischen Mauer scheinend, weithin. Ihre bauliche Gliederung, die sich auf das Vorteilhafteste vor anderen steifen Erzeugnissen auf diesem Gebiet auszeichnet, verrät schon, wie die ganze Anlage, ihren Baumeister. Hinter ihr kann man von einer günstigen Stelle aus auf einer weißen Bank beschaulich die Reize der Gegend  auf sich einwirken lassen. Links liegt in einer Ecke der Kummerower See mit den darangrenzenden Ortschaften, im langhingestreckten alten Peenetal, das sich bis zum Malchiner See im Westen erstreckt, liegt vor dem Schauer die Vaterstadt des Künstlers recht breitspurig ausgebreitet. Gerade die Gliederung des Wiesenterrains zwischen „Villa Greve“ und Malchin hat seine besonders schönen Reize. Der Bau der Villa zeugt nicht minder wie die ganze Anlage vom künstlerischen Geschmack des Erbauers. Eine Ansichtskarte wird hier alle Beschreibung überholen. Die Inneneinrichtung weicht ja ab von unsrer altväterlichen Weise, scheint aber nicht desto trotz weniger das praktische mit dem Schönen zu verbinden, so die Lage des Ateliers, die verschiedenen Balkons- und Treppenanlagen, besonders die verblüffend einfache Feuerungsanlage nach dem amerikanischen Jagag-System, welche eine ideale Waldluftheizung in wenigen Minuten gestattet, die Deckenfüllung mit der modernsten Betonschicht usw., dass alles bestätigt den Grundsatz: Schön und praktisch. Das schönste Eckzimmer an der Südwestecke bietet das lieblichste Panorama kurz, ein „echtes Künstlerheim“. Mögen seinem Besitzer viele Inspirationen von hier aus auf der Leinewand gelingen und ihm durch diesen Bau seine Malchiner Beziehungen recht lieb und wert bleiben.




Aufnahme mit Prof. Fritz Greve, Schwägerin Marie geb. Mozer & Neffe Hans-Jürgen Stammer, dem Vater von Dr. Hans Arno Stammer um 1912



http://www.schoene-orte.net

 

 
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